Fraueninitiative e.V.

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10. September 2012

40 Frauen wollen in die Politik

Geesthacht. Frauen machen sich einen "KopF" - ein "Ko mmunalp olitisches Netzwerk für F rauen". Unabhängig und überparteilich wollen die Gleichstellungsbeauftragten aus dem Lauenburgischen ein Netzwerk aufbauen, um Frauen den Weg in die Politik zu eben.

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Barbara Hagen-Bernhardt erarbeitete mit den interessierten Frauen in einem Workhop unter anderem auch die Frage aus welchem Gründen Frauen eher nicht in die Poliotik gehen

Ziel des Netzwerks soll es sein, dass sich mehr Frauen einmischen und aktiv werden, um das persönliche Lebensumfeld mit zu gestalten.

"Wir brauchen mehr Frauen, die den weiblichen Blick auf die Dinge zeigen", sagt Petra Michalski. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schwarzenbek hatte im Ratssaal am Markt unter anderem mit ihrer Geesthachter Kollegin Jutta Scharnberg-Sarbach und der Kreis-Gleichstellungsbeauftragten Elke Hagenah einen Workshop zu diesem Thema organisiert. Unterstützt wurde die Organisation auch durch den Deutschen Hausfrauenbund und den Landfrauen-Verband.

Im Vorwege hatten sich 40 Frauen aus dem gesamten Kreisgebiet gemeldet, die unter dem Motto "Politik ist (auch) Frauensache" an dem Treffen teilnehmen wollten. "Damit sind wir sehr zufrieden", sagte Jutta Scharnberg-Sarbach. Enttäuscht zeigte sie sich über Schreiben, die sie von Bürgermeistern und Amtsvorstehern erhalten hatte, die auf die Bitte, die Einladung in der Gemeinde zu verbreiten, ablehnend reagiert hätten: "Da kam als Antwort, dass es in den Gemeinden keine Frauen geben würde, die sich für Politik interessieren", sagte sie. "Wir wollen mit dem Netzwerk künftig Frauen ein Handwerkzeug an die Hand geben, das ihnen als Neulinge in der Politik hilft, den Überblick zu haben", erklärte die Geesthachter Gleichstellungsbeauftragte. Dabei würde es zum Beispiel darum gehen, wie man einen Haushaltsplan richtig liest.

Nach dem Workshop waren sich die meisten Teilnehmerinnen und die Organisatorinnen einig, das Netzwerk aufzubauen. Weitere Mitstreiterinnen sind willkommen.

Quelle: Bergedorfer Zeitung


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